Direkte Anzeichen sind spürbare Verspannungen der Kiefermuskulatur, Knackgeräusche beim Öffnen bzw. Schließen des Kiefers, nächtliches Pressen der Zähne, vermindertes Öffnen des Kiefers und das Gefühl, dass Ober- und Unterkiefer nicht genau zusammen passen.
Symptome wie Kopfschmerzen/Migräne, Verspannungen der Halswirbelsäule, Kau- und Schluckbeschwerden sind lokal bemerkbar.
Jedoch ist es häufig, dass sich über Faktor Zeit auch Symptome an weiter entfernten Stellen bemerkbar machen. Z.B. Lendenwirbelsäule, Hüftgelenk aber auch Verdauungs- und Bauchbeschwerden könne Folgen einer solchen Dysfunktion werden.
Die Ursachen liegen häufig direkt im Kiefer. Damit sind Fehlstellung der Zähne, drückende Weißheitszähne, Lücken im Gebiss nach einer Zahnentfernung, usw. gemeint. Außerdem kommen noch muskuläre Dysbalancen, Fehlstellungen der Gelenkpartner und Entzündungen im Kiefer- und Halsbereich hinzu.
Gerade wenn die Ursache direkt im Kiefer liegt, ist es wichtig, in Kooperation mit Zahnärzten und Implantologen zu arbeiten. Nur dann ist ein langfristiger und vielversprechender Behandlungserfolg zu Gunsten des Patienten möglich.
von Dr. Thorsten Montag – Die neueste Generation amerikanischer Mini – Implantate erlaubt es auch bisher fast ausweglose Situationen, etwa Total- oder Teilprothesenträgerprothesenträger mit starkem Knochenabbau, zu beherrschen.
Hierbei muß oftmals nicht einmal ein neuer Zahnersatz angefertigt werden, sondern die Implantate können in dem vorhandenen eingearbeitet werden.
Dadurch halten sich die Kosten und die Behandlungsdauer in überschaubaren Grenzen. Das Einbringen der Implantate erfolgt in der Regel mini-invasiv, also nicht chirurgisch. Nachwehen sind äußerst selten. Hierbei ist der gesamte Eingriff, angefangen vom Einbringen der Implantate bis zur Umarbeitung und Anpassung des Zahnersatzes im Labor in etwa 1,5 – 2 Stunden erledigt.
Die sonst übliche 3 – 6 – monatige Einheilphase entfällt hierbei, der Zahnersatz ist sofort belastbar.
von Dr. Thorsten Montag – Diese moderne Form der Implantatplanung wird mit Hilfe eines Computertomogramms erstellt.
Mittels einer Navigationssoftware kann man alle wichtigen Parameter für die spätere ideale Implantatposition sehr genau berechnen. Hierzu gehören die Lage, Länge und der geeignete Durchmesser der späteren Implantate, sowie die Dichte, Höhe, Breite und Qualität des Knochenangebotes.
So können Implantate wesentlich genauer und sicherer geplant werden als das mit der bisher üblichen Röntgenplanung der Fall war. Auch stehen mit der dritten Dimension der Tiefe wesentlich mehr Informationen zur Verfügung, der Kiefer kann virtuell vom Behandlung in allen Dimensionen betrachtet, gedreht und ausgewertet werden.
Zum Vergleich bietet sich der Strassenverkehr an, ist doch die GPS-gestützte Navigation wesentlich einfacher und genauer als die „alte Strassenkarte“. Und sie bietet mehr Sicherheit und Informationen.
von Dr. Derk Siebers Zahnimplantate werden als künstliche Zahnwurzeln eingesetzt. Sie haben eine meist schraubenförmige oder zylindrische Form. Sie werden in den Kieferknochen eingepflanzt, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen.
Die Implantate verwachsen direkt mit dem Knochen und übernehmen so die gleiche Funktion wie die eigenen Zahnwurzeln: Sie tragen festen Zahnersatz wie Einzelkronen und Brücken oder sie können herausnehmbaren Zahnersatz sicher verankern. Beim Implantataufbau unterscheidet man den Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird, und die Aufbauteile, mit deren Hilfe Kronen oder Haltestrukturen für Prothesen am Implantatkörper befestigt werden.
Mit Implantaten können wir verloren gegangene Zähne ersetzen ohne die Nachbarzähne schädigen zu müssen, oder herausnehmbaren Zahnersatz, so genannte Prothesen, anfertigen zu müssen. Die Behandlung mit Implantaten gehört heute zu den Standardmethoden der modernen Zahnmedizin und wird in unserer Praxis routinemäßig durchgeführt.